Kaffeemacher-Achter: Neu formiertes Team mit altem Namen

Der Kaffeemacher-Achter Dresden geht mit neuem Kooperationspartner an den Start

Der Winter und die damit verbundenen Trainingseinheiten an Land sind vorbei und der Start in die neue Saison der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) ist zum Greifen nah. Jetzt sind die Mädels vom Kaffeemacher-Achter Dresden heiß! Heiß darauf, zu wissen, was die vielen Schindereien gebracht haben und darauf, sich mit ihrem neuen Kooperationspartner Marburg gegen 14 andere Teams in der 1. Liga der Frauen zu behaupten. Der Zusammenschluss der Teams hat für Beide etwas Gutes! Letztes Jahr startete Marburg in der Frauen-Liga noch mit einem eigenen Achter als „Heartlight Marburg“-Achter. Bedingt durch viele Abgänge von Sportlerinnen, waren der Marburg-Achter und auch der Kaffeemacher-Achter gezwungen, Ausschau nach Mannschaftsverstärkung zu halten. Man könnte fast sagen, die beiden Teams haben sich gesucht und gefunden. Die ersten gemeinsamen Kilometer auf dem Wasser wurden bereits absolviert. Fazit: Die Harmonie stimmt und auch das Ruderische passt. Den Namen bringen die Dresdnerinnen mit, denn die Crew wird weiter vom Sponsor „Kaffeemacher“ unterstützt. Das Boot wird von den Marburgerinnen gestellt. Die Mädels werden dann dieses Jahr an 5 Wettkampftagen zwischen Juni und September in Weiß-Braun (weißes Boot und weiß-braune Kleidung) an den Start gehen. Bleibt nun zu hoffen, dass das anvisierte Ziel, das mittlere Tabellendrittel, genau wie im letzten Jahr, zu halten bzw. umzusetzen ist. Der Spaß an der ganzen Sache kommt nämlich unter Garantie von ganz allein!

Ramona Dittrich

 

Die ersten Trainingsschläge im Kaffeemacher - Achter

Als Protected Gold Achter ist die Richtung vorgegeben

Der Achter des Dresdner Ruder Clubs peilt den Aufstieg in die erste Liga an!

Nach dem Abstieg aus der flyeralarm Ruder-Bundesliga im letzten Jahr will der Dresdner Ruder Club mit seinem Männerachter den direkten Wiederaufstieg perfekt machen. Im Winter wurden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison geschaffen. So konnte die Protected Gold Group als neuer Hauptsponsor gewonnen werden und die Männer des Dresdner Ruder Clubs werden nun in dieser Saison unter dem Teamnamen „Protected Gold Achter“ an den Start gehen. Auch wird die Mannschaft mit einem neuen Boot die Mission Wiederaufstieg in Angriff nehmen. Dabei wird der Achter indiesem Jahr die Bootsmarke wechseln und mit einem französischen Abraxas (www.abraxasboats.com) Fahrt aufnehmen. Anzumerken bleibt, dass der DRC diese Marke bereits 2010 in der flyeralarm Ruder-Bundesliga testete und seine bisher beste Platzierung erringen konnte. „Wir haben im Winter die Grundlagen geschaffen, um eine erfolgreiche Saison 2012 in der Bundesliga zu gewährleisten. Nun ist die Mannschaft gefordert, die Rückkehr in die erste Liga umzusetzen.“ so Teamleiter Krisch.

 
Zwei Neuzugänge im Team


Personell wird weiterhin der Mannschaft des letzen Jahres vertraut und auf den Faktor „Wiedergutmachung“ gesetzt. Lediglich zwei neue Ruderer werden das Team verstärken. Dabei konnte der Dresdner Ruder Club mit Johann Decker einen jungen, ambitionierten Ruderer aus dem Nachwuchsteam Süddeutschlands gewinnen und mit Michael Bauner (ehemals JLsports.de Esslingen) einen erfahrenen Sprinter ins Team einbauen.

Lars Krisch

Der Protected Gold Achter Dresden nimmt Fahrt auf.

Der Protected Gold Achter Dresden nimmt Fahrt auf.

Der Dresdner Ruderclub 1902 e.V. braucht die Hilfe seiner Fans

Die ING DiBa nimmt ihre soziale “FAIRantwortung” sehr ernst. Unter anderem ist daraus das Projekt “DiBaDu und dein Verein” entstanden. Dabei unterstützt die ING DiBa 1000 Vereine bei ihrem sozialen Engagement mit insgesamt 1 Mio. Euro.

In diesem Jahr sind wir mit unserem Verein, dem Dresdner Ruderclub 1902 e.V., auch auf Stimmenfang gegangen und haben uns angemeldet, um einer der 1000 beliebtesten deutschen Vereine zu werden. Wie alle wissen, ist Rudern eine sehr finanzintesive Sportart und wir könnten die Unterstützung u.a. für die Aufbesserung unseres Bootsparkes sehr gut gebrauchen.

Also stimmt einfach alle unter dem folgenden Link für uns ab und helft uns imRennen um 1.000€ Unterstützung durch die ING DiBa. Einfach Link klicken und abstimmen drücken, jeder hat pro e-Mail-Adresse drei Stimmen!

Hier gehts zur Abstimmung ->

DRC-Achter gegen Pirna8er chancenlos

Die Männer des Dresdner Ruderclubs traten zum Rennen um den Sachsenmeistertitel im Vereinsachter an um die Krone zu verteidigen, doch leider reichte es gegen einen starken Achter der Konkurrenz aus Pirna nur zum 2.Platz.

Ebenso wie die Frauen des DRC am Vortag konnte sich die Dresdner Crew nicht gegen das Pirnaer Großboot durchsetzen. Während es bei den Frauen über die Strecke noch eng zuging und zu ständigen Führungswechseln kam, konnten die Männer des DRC-Bundesligaachters dem startschnellen Pirna8er schon am Anfang des Rennens nicht folgen. Nach einem verpatzten Start konnten die Dresdner das Tempo der Pirnaer mitgehen, der Dresdner Achter schob sich sogar zwischenzeitlich wieder etwas an das führende Boot heran, doch am Ende reichte es nicht und die Pirnaer konnten mit einer knappen Bootslänge Vorsprung ihre Saison mit dem Landesmeistertitel verdient krönen. “Beim Start haben uns die Pirnaer ziemlich überrumpelt. Den Rückstand konnten wir dann leider nicht zurudern und mussten am Ende zufrieden sein, noch vor den Fledermäusen der TU Dresden ins Ziel zu kommen!”, resümierte Co-Schlagmann Franz Jendroßek.

Am kommenden Wochenende findet im Bootshaus des DRC der Saisonabschluss im Rahmen der Vereinsregatta für den DRC-Achter statt. Danach wird der Blick auf die nächste Saison gerichtet und die Weichen mit Ergometer- und Kraft-Training in Richtung “Aktion-Wiederaufstieg” gestellt.

Der DRC-Achter trat in Eilenburg in folgender Besetzung an: Stf. Bianca Blum, Franz Förster, Thomas Jährling, Kay Eckhold, Grigori Kjulbassanoff, Paul Weidenmüller, Sören Mannack, Toni Wittiber, Franz Jendroßek

von: Thomas Stöhr

Showdown um sächsische Achterkrone

Aufgalopp der Bundesliga-Achter bei der sächsischen Landesmeisterschaft in Eilenburg

An diesem Sonntag, dem 25.September 2011, fällt der Startschuss zum Kampf um die Krone des sächsischen Achterruderns. Mit drei Bundesliga-Achtern ist das vier Boote starke Feld hochkarätig besetzt, doch wer kann seine Sprintform am besten auf die 1000m-Strecke des Eilenburger Kiessee umsetzen!? Als Favorit ging der Pirna8er des Pirnaer Rudervereins an den Start. Der frischgebackene Bundesliga-Aufsteiger zeigte das ganze Jahr neben Höchstleistungen auf der Sprintstrecke auch starke Rennen auf den restlichen Distanzen. Eine starke Rolle könnte auch der DRC-Achter vom Dresdner Ruderclub spielen, der als Titelverteidiger an der Startlinie lag. Nach einer langen Durststrecke stellten die Dresdner im letzten Jahr mit einem souveränen Doppelsieg ihre Stärke zur Schau. Als Geheimtipp gelten die Fledermäuse von der TU Dresden, die sich mit dem Vize-Weltmeister im Doppelvierer, Karl Schulze, jede Menge Power ins Boot holten. Das Starterfeld komplettiert der Achter des Dresdner Rudervereins.

Wer wird das Rennen machen und sich den Titel des Sachsenmeisters im Vereinsachter 2011 sichern? Man kann sicher mit einem spannenden und aufregenden Rennen bei bestem Wetter rechnen.

Kaffeemacher-Achter auf der Ziellinie abgefangen

Bereits gestern fand das Rennen der Frauen-Achter um den Sachsenmeistertitel statt. In einem packenden und spannenden Rennen führten die Mädels vom Dresdner Ruderclub, die in der flyeralarm Ruderbundesliga als Kaffeemacher-Achter an Start gehen, das Feld an, als sie von der Achter-Crew des Pirnaer Rudervereins kurz vor der Ziellinie überspurtet wurden. “Am Ende haben unsere Kräfte nicht mehr ausgereicht, um die Führung bis ins Ziel zu halten!” erklärte Michaela Krisch die knappe Niederlage. Dennoch hätten die Pirnaerinnen verdient gewonnen, meinte die Schlagfrau der DRC-Frauen. Nun geht der Blick nach vorne und die Frauen starten voller Ehrgeiz in die Vorbereitung auf die nächsten Bundesliga-Saison und die Revanche bei den Landesmeisterschaften 2012.

von: Thomas Stöhr

Weltmeisterlicher Empfang für dresdner Vize-Weltmeister

Am 3.September haben Tim Grohmann vom Dresdner Ruderclub und seine Doppelviererkameraden Karl Schulze (TU Dresden) und Philipp Wende (Wende) die Silbermedaille bei der Ruderweltmeisterschaft im slowenischen Bled errudert.

Nach zwei Tagen mit Feier- und Reisestrapazen landeten die Vizeweltmeister im Doppelvierer der Herren am Montag den 5.9.2011 auf dem Dresdner Flughafen und waren sichtlich überrascht und erfreut über einen weltmeisterlichen Empfang. Mehr als 50 Familienmitglieder, Trainer, Funktionäre und Freunde und Bekannte empfingen die Sportler mit Blumen, Plakaten und natürlich den besten Glückwünschen. Neben Bundesliga-Coach Lars Krisch haben es sich auch einige Sportler des DRC-Bundesligaachters nicht nehmen lassen und empfingen ihre Freunde und Vereinskameraden mit Vereinsflagge und einem Plakat mit der Aufschrift ‘Weltmeister der Herzen’!

Nachdem bei Sekt und kleinen Häppchen die ersten Analysen und Anekdoten der Weltmeisterschaften ausgetauscht wurden, ging es für die drei ‘Weltmeister der Herzen’ erstmal in einen dreiwöchigen Urlaub vom Sport, wobei dies bei Karl Schulze nicht Freizeit hieß, da er am Mittwoch bereits wieder zur Ausbildung bei der Bundespolizei in Kienbaum antreten musste. Zuletzt lässt sich nur sagen, dass der DRC-Achter den drei Jungs für das nächste Jahr eine störungsfreie Olympiavorbereitung und viel Erfolg bei der Vergabe der Nationalmannschaftsrollsitze wünscht!

von: Thomas Stöhr

Gemischte Gefühle bei Dresdner Erstligateams

Männerachter des Dresdner RC nur noch zweitklassig!

Die flyeralarm Ruder-Bundesliga 2011 mit Saison-Abschluss in Krefeld

Eine spannende und ereignisreiche Saison ging am Wochenende in ihre diesjährige letzte Runde. Die besten 50 Ruder-Achter Deutschlands gingen noch einmal an den Start, um die 350m Sprintdistanz möglichst als Erste zu bewältigen. Auch Bundesliga-Achter des Dresdner Ruder-Club ist mit hohen Erwartungen und voller Selbstvertrauen zum Saisonabschluss der flyeralarm Ruder-Bundesliga auf dem Elfrather-See in Krefeld gereist, doch nun steht es fest: Die Männer des Dresdner Ruder Club sind in die zweite flyeralarm Ruderbundesliga absteigen!

Der Achter stand vor dem fünften und entscheiden Wochenende auf dem 13. Tabellenplatz und konnte diesen am Renntag nicht halten. Nach einem guten Beginn im Zeitlauf, als man noch die elftschnellste Zeit errudern konnte, kam es im Achtelfinale zum ersten Rückschlag. Die Taktik des Achter´s war auf dieses Rennen ausgerichtet, da man mit einem Erfolg die Mitkonkurrenten aus Hamburg und Osnabrück gehörig unter Druck gesetzt hätte. Jedoch schied die Mannschaft um Steuerfrau Bianca Blum mit 2/100 Sekunden hauchdünn aus. Dieses Rennen hinterließ tiefe Spuren in der Mannschaft und das darauffolgende Viertelfinale konnte ebenfalls nicht siegreich gestaltet werden. Da die beiden anderen abstiegsgefährdeten Boote aus Osnabrück und Hamburg alle Kräfte auf dieses Rennen konzentrierten, konnten sie diese Hürde meisterten. Dadurch war der Achter des DRC bereits nach dem Viertelfinale abgestiegen! Nun galt es, sich würdig aus der ersten Liga zu verabschieden und es wurde bereits der Blick auf die kommende Saison gerichtet. In den letzten beiden Rennen des Tages wurde mit einer Mannschaft gerudert, wie sie in der kommenden Zweitligasaison an den Start gehen könnte. Jeder Ruderer bekam noch einmal einen Renneinsatz und mit zwei Siegen und dem 13. Tagesrang wurde der enttäuschende Renntag abgeschlossen. Anzumerken bleibt, dass der Achter an keinem der fünf Renntage mit seinen Einzelplatzierungen auf einem der letzten drei Plätzen landete.

Letztenendes bleibt festzuhalten, dass mit dem unglücklichen Abstieg das eigene Minimalziel für die Saison 2011 verfehlt wurde. Trotz der Entäuschung raffte sich die Mannschaft schnell wieder auf und einigte sich noch am Abend des letzten Renntages der flyalarm Ruder-Bundesliga, dass das Ziel für die kommende Zweitligasaison nur ‘Direkter Wiederaufstieg’ heißen kann. Dass das möglich ist hat der Berliner Ruderclub dieses Jahr schließlich eindrucksvoll bewiesen.

KAFFEEMACHER-ACHTER Dresden beendet die Saison mit gutem Platz im Mittelfeld

Mehr zu Lachen als die Männer des DRC-Achters hatten die Frauen des einzigen Dresdner Erstligateams in der flyeralarm Ruder-Bundesliga. Die KAFFEEMACHER-Mädels waren hoch motiviert und zeigten dies gleich im Vorlauf, wo sie sich mit ihrer Saison-Bestleistung auf Platz 4 der Rangliste präsentierten. Leider ließ die Konzentration und Kraft des gesundheitlich leicht angeschlagenen Achter‘s dann etwas nach und man musste sich nun in Schadensbegrenzung üben. Nach zwei beherzten Siegen im Halbfinale und Finale sicherten sich die Frauen jedoch ihren Platz in den Top-Ten und liegen nun in der Gesamtwertung auf Platz 11. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die junge Mannschaft –bestehend aus Mitgliedern des Laubegaster Rudervereins und des Dresdner Ruderclubs – in ihrer Premierensaison in der Flyeralarm-Ruderbundesliga sehr gut entwickelt hat. Sie haben sich von Renntag zu Renntag gesteigert und viele Erfahrungen gesammelt, die nun im kommenden Winter mit ins Training genommen werden, um im nächsten Jahr noch ein wenig weiter vorn mitfahren zu können.

von: Lars Krisch

Renntag der Wahrheit!

Am letzten Renntag der flyeralarm Ruderbundesliga in Krefeld geht es für den DRC Achter weiter gegen den Nichtabstieg.

Am Wochenende wollen die Männer um Schlagmann Holger Brunzlaff den Verbleib im Oberhaus des deutschen Rudersports perfekt machen. Dabei hat die Mannschaft vom Dresdner Ruder Club die Entscheidung selbst in der Hand, eine bessere Platzierung als der punktgleiche Abstiegskonkurrent aus Osnabrück würde den Verbleib im Oberhaus des deutschen Rudersports bedeuten. Neben dem Achter aus Osnabrück zählt auch das Hamburger Team vom Ruderclub Favorite Hammonia zu den ärgsten Widersachern um den Abstieg.

Hoffnung auf das Erreichen des Saisonzieles, den Klassenerhalt, machen die Trainingseindrücke der letzten Tage. Die Achtercrew des DRC-Achters hat noch einmal leichte Veränderungen an der Besetzung vorgenommen und verstärkt an den Schwächen der laufenden Saison, vor allem an der Startschnelligkeit, gefeiltNun gilt es diese neu gewonnene Sicherheit im Boot auf die anstehenden Rennen zu übertragen und mit Selbstvertrauen nach Krefeld zu reisen, um die notwendigen Punkte gegen den Abstieg holen.

DRC-Mannschaft in Krefeld:

H. Brunzlaff, M. Keschka, K. Eckhold, T. Arnold, A. Schuster, G. Kjulbassanoff, L. Degenkolb, K. Horl, P. Weidenmüller, F. Kapell, F. Jendroßek, Stf: B. Blum

von: Lars Krisch

Gelungener Saisonstart für Dresdner Erstligateams

Die beiden Dresdner Erstliga-Teams der flyeralarm Ruder-Bundesliga, der Männerachter des Dresdner Ruderclubs und der KAFFEEMACHER-Achter in der Frauenliga, sind mit guten Ergebnissen vom Saisonauftakt in der Mainarena in Frankfurt nach Dresden zurückgekehrt. Die Männer konnten einen 11. Platz in der 16 Boote starken 1. Liga und damit 6 Punkte für die Tabelle verbuchen. Die Frauen erreichten bei ihrem Debüt in der Sprintliga einen 13. Platz in dem 18 Boote großen Feld.

Mit dem KAFFEEMACHER-Achter geht dieses Jahr erstmals ein Frauenachter aus Dresden in der Ruder-Bundesliga an den Start. Zum Team gehören Ruderinnen des Dresdner Ruderclubs sowie des Laubegaster Rudervereins. Das Team trägt den Namen des Sponsors KAFFEEMACHER, der sich in Dresden etablieren will. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.kaffeemacher.com.

Für fast alle Frauen des Achters war der Sprint im Achter über 350 m Neuland. Demzufolge war es beim Auftakt lediglich das Ziel, sich mit der kurzen Distanz und dem RBL-System vertraut zu machen. Im ersten Rennen, dem Zeitlauf reichte es nur für Platz 16. Dazu Trainer Lars Krisch: “Man spürte die Nervosität und die Aufregung im Team vor dem allerersten Lauf, ein 16. Platz ist daher absolut kein Beinbruch. “Auch im Achtelfinale war die Nervosität noch da. Durch den letzten Platz konnten die Frauen nur noch um die Plätze 13 bis 18 rudern. “Im Viertelfinale war der Knoten geplatzt”, so Lars Krisch, “ab dann gewann der Achter souverän jedes Rennen.” Mit drei Siegen im Viertel-, Halbfinale und Finale konnte sich der KAFFEEMACHER-Achter über den 13. Rang freuen und ein Achtungszeichen setzen. Die Steigerung ist auch an den gefahrenen Zeiten sichtbar. Vom Zeitlauf bis zu den Finalläufen verbesserte sich der Achter um ca. 2,5 Sekunden. “Da ist noch deutlich mehr drin”, resümiert Lars Krisch, “obwohl man feststellen muss, dass sich die Frauenliga im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich verdichtet hat. Der Hamburger Alsterachter hat zwar gewonnen, dennoch ist die Dominanz der letzten Jahre nicht mehr erkennbar.”

Die Männer des DRC-Achters sind ebenfalls gut in die Saison 2011 gestartet. Mit dem 11. Platz liegt der Dresdner Erstligist absolut im Rahmen des Saisonziels. Auch die 1. Liga hat sich gut entwickelt, aus der 2. Liga sind zudem drei sehr starke Mannschaften aufgestiegen. “Der Verbleib in Liga 1 hat für uns höchste Priorität”, so Lars Krisch, der neben dem Frauen- auch den Männerachter trainiert. Nach Platz 8 im Zeitfahren mussten die Männer im Achtelfinale die starken Hamburger und Münsteraner vorbei ziehen lassen. Zwei 2. Plätze im Viertel- und Halbfinale reichten, um im Finale um den 11. Rang zu rudern. Dort ließen die Dresdner dem zweiten Hamburger Team keine Chance und sicherten sich sechs Punkte für die Tabelle. Probleme hatte der DRC-Achter noch mit dem Boot. “Der Fledermausnachbau ist deutlich anspruchsvoller als ein Achter von Empacher. Dennoch ist er sehr gut für Sprints geeignet. Wenn sich die Jungs an das Boot gewöhnt haben, werden sie auch erfolgreicher sein”, erläutert Lars Krisch. “Wir werden bis zum nächsten Rennwochenende in Münster am 09. Juli noch an technischen Feinheiten arbeiten und unseren Ruderstil etwas anpassen”, Krisch abschließend.

Start der Ruder-Bundesligasaison 2011

Am 04. Juni startet wie schon im vergangenen Jahr in Frankfurt/Main die Saison flyeralaram Ruder-Bundesliga 2011. Knapp 50 Teams werden in der ersten und zweiten Liga der Männer und der Frauenliga auf dem Main vor der Kulisse der Bankencity um die ersten Saisonpunkte kämpfen.

Der DRC-Achter startet nach 2010 das zweite Jahr in der 1. Ruder-Bundesliga und ist dort nach wie vor der einzige Vertreter aus dem Osten der Bundesrepublik. Die Region Dresden ist in diesem Jahr jedoch mit zwei weiteren Achterteams in der härtesten Sprintkonkurrenz im deutschen Rudersport vertreten. Neben dem DRC- und dem Fledermausachter gehen ein Männerachter aus Pirna und ein Frauenteam, der KAFFEEMACHER-Achter, der aus Ruderinnen vom Laubegaster Ruderverein und dem Dresdner Ruderclub besteht, an den Start.

Die Männer des Dresdner Ruderclubs um Trainer Lars Krisch rudern in diesem Jahr in einem neuen Boot, einem modifizierten Nachbau des sprintstarken Fledermausachters von der Berliner Werft BBG. “Der Achter ist allein schon wegen des hohen Mannschaftsgewichtes wesentlich besser für das Team geeignet als unser altes Boot”, so Lars Krisch. “Wie erfolgreich wir mit dem neuen Boot und der Bootsform rudern, wird sich nach Frankfurt zeigen”, Krisch weiter. Die Qualität des Bootsmaterials ist in einer so starken Konkurrenz wie der 1. Männerliga immens wichtig. Dass ein guter Achter über Sieg oder Niederlage entscheiden kann, hat sich in den vergangenen beiden Jahren häufig genug gezeigt. Verstärkt hat sich Team auch personell. Neu in der Mannschaft sind Kai Horl, Vizeweltmeister mit dem Deutschlandachter 1998, und Falco Kapell und Michael Keschka vom Dresdner Ruderverein, mit dem der Dresdner Ruderclub für die Saison 2011 eine Kooperation eingegangen ist.

Dennoch wird die Saison für den DRC-Achter dadurch nicht leichter. 2010 sind drei sehr starke Mannschaften aus der 2. Liga aufgestiegen, die das Potenzial haben, in der 1. Liga weit vorn mitzurudern. Daher wird das Saisonziel primär sein, den Verbleib in der 1. Liga auch für 2012 zu sichern. Lars Krisch: ”Wir stehen mit unseren Männern vor einer schweren Saison, werden aber alles daran setzen, unsere Aufgaben zu lösen. Wir müssen beweisen, das wir zurecht in die Premiumgruppe des deutschen Vereinsrudersport gehören. Alle Jungs sind jedoch heiß darauf, dass es nun endlich losgeht. Man spürt die Spannung in der Mannschaft.”

Im DRC-Achter rudern Schlagmann Holger Brunzlaff, Thomas Stöhr, Kai Horl, Jörg Dießner, Falco Kapell, Michael Keschka, Lars Degenkolb und Robert Schurig. Gesteuert wird der Achter von Elisabeth Bär.